SEO für Onlineshops – Teil 1

44 Milliarden Euro Umsatz – Zuwachsraten deutlichen im zweistelligen Bereich pro Jahr – 30 Millionen Käufer. Deutschland kauft mehr und mehr Online. Die alten Ängste und Vorbehalte bzgl. der angebotenen Bezahlsysteme und der Datensicherheit sind anscheinend vergessen. Deutschland kauft Online.

Dementsprechend bieten immer mehr Onlineshops Ihre Dienste an. Erfolgreiche kleine Anbieter, die oft aus dem privaten Angebot eines Ebay-Shops entwachsen sind und natürlich die großen bekannten Offline Player, die die Macht Ihrer Marke auch online nutzen können.

Aber, was macht den Unterschied  zwischen erfolgreich und nicht erfolgreich?

Im ersten Teil dieser Serie SEO für Online Shops gehe ich auf fünf Punkte ein, die erst mal nichts mit dem Thema SEO zu tun haben, die aber für den Erfolg eines Online Shops nicht minder wichtig sind.

 

1.)    Die Optik: Um es kurz zu machen – 2011 sollte ein Shop rein von der Optik aussehen wie ein Shop aus 2011 und nicht wie aus 1998. Wenn Sie jetzt sagen ist doch klar, dann surfen Sie doch einfach mal im Netzt und besuchen Sie 10 Shops zu einem Themengebiet. Sie werden sehen die Unterschiede sind riesig. Kaufen Sie in einem Shop, von dem Sie nicht auf den ersten Blick sehen, ob dieser überhaupt noch liefert? Von dem Sie nicht sofort erkennen ob dieser noch aktuell ist? Das Vertrauen fehlt doch schon auf Grund der Optik, oder? Übrigens, warum gibt es denn keinen Shop der mal auf den Inhaber personalisiert? Das schafft Vertrauen!

 

2.)    Die Wahl des Shopsystems: Vom Baukastensystem für 5 Euro im Monat bis hin zu guten ausgereiften Systemen mit allen notwendigen Features für einige tausend Euro plus laufende Kosten gibt es alles im Markt. Aber, Sie haben eigentlich kein Geld zum investieren und wollen einfach mal anfangen? Sie können ja später, wenn es läuft noch umsteigen… Vergessen Sie es, die Pleite ist bereits vorauszusehen. Investieren Sie von Anfang an in eine Profilösung oder lassen Sie es.

 

3.)    Ihr Produkt und Ihr Einkaufspreis. Sie haben ein Produkt mit hohem Handling Aufwand – geringem Verkaufspreis und geringen Margen? Z.B. Eine Flasche Wein zu sieben Euro Verkaufspreis und 30% Marge. Wie wollen Sie da Geld verdienen? Wenn Sie Ihr Produkt wählen sollten folgende Parameter vorhanden sein:

 

a.)    Eine Marge von mindestens 100% d.h. Sie kaufen für 50 Euro ein und verkaufen             für 100 Euro.

b.)    Der Verkaufspreis sollte zwischen 70 Euro und 200 Euro liegen. Damit verdienen Sie pro Verkauf ausreichend, können Spontankäufe und Impulskäufe mitnehmen, und fallen noch nicht in die Kategorie der Investitionen.

c.)     Das Produkt sollte leicht zu verpacken und verschicken sein. Bei einem Fahrrad ist das schwierig. Bei einem T-Shirt einfach. Beides kann in diese Preiskategorie fallen.

d.)    Wählen Sie ein Produkt, das nicht so einfach vergleichbar ist. Damit entgehen Sie den üblichen Dumpingpreisen.

 

4.)    Wie kann Ihr Kunde bezahlen? Per PayPal und? Machen Sie es Ihm doch einfach. Bieten Sie Ihm so viele Möglichkeiten wie nötig um ihn an dieser Stelle nicht zu verlieren. Z.B. sofortlastschrift.de oder seit neustem Zahlen auf Rechnung ohne Risiko für Sie als Shopbetreiber. www.paymorrow.de .

 

5.)    Kundendaten. Ja klar Leads sammeln – aber welche Informationen brauchen Sie wirklich um den Kunden zu bedienen. Muss dieser bei Ihnen mehr Daten hinterlassen als für die Finanzierung seines Hauses? Und will das ein Kunde – schaffen Sie damit Vertrauen? Mein Tipp: deutlich weniger ist mehr und verhindert Abbrüche.

 

Ok. Soviel für heute. Nächstes Mal: SEO für Onlineshops in Zeiten von „Google Panda“

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